Aktuell fertiggestellte Projekte der Firma Basan.Bauwerke aus Holz, Leipzig, im Jahr 2018 - Basan

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Aktuell fertiggestellte Projekte der Firma Basan.Bauwerke aus Holz, Leipzig, im Jahr 2018

BAUWERKE

Nun endlich wieder etwas "Aktuelles" für die regelmäßigen Besucher unserer website.

Scrollen Sie durch die Seiten und lassen Sie sich inspirieren!

01.08.2018

Es gibt in jedem Jahr wenigstens ein Projekt, welches in besonderer Erinnerung bleibt, weil es eben keine Standardaufgabe ist... So auch im konkreten Fall eines Vorhabens aus dem Jahr 2017. Der Auftraggeber (einer unserer langjährigen Stammkunden und ein Paradebeispiel für die Bauherren aus unserer Kernzielgruppe) plante die Errichtung eines Ferienhauses. Da die Mehrzahl unserer Kunden aus dieser Zielgruppe beruflich sehr stark eingebunden ist, verbleibt den Bauherren sehr wenig Zeit, sich selbst intensiv mit einem solchen Vorhaben zu befassen. Insofern beauftragte der Bauherr einen befreundeten Architekten, die Sache in die Hand zu nehmen. Wir sollten im Zuge der Gewerkezusammenstellung eigentlich angesprochen werden, um dem Haus zum gegebenen Zeitpunkt "nur" die Dachkonstruktion aufzusetzen.
 Nun, damit geben wir uns ja nicht mehr zufrieden und begannen sofort, bei der Bauherrschaft und dem Architekten die vielen Vorteile der Holzbauweise in's Gespräch zu bringen und dafür zu werben, insofern das Projekt neu zu denken. Nach einer sehr intensiven Diskussions- und Beratungsphase, nicht zuletzt im Hinblick auf die Entfernung zur Baustelle, konnten wir die Bauherrschaft und den Planer davon überzeugen, die Ursprungsplanung in Mauerwerksbauweise ad acta zu legen und das Gebäude auf Holzrahmenbauweise umzuplanen. Dies taten wir gern, auch wenn wir dafür dem schon involvierten ortsansässigen Rohbauunternehmer schwer auf die Füße getreten haben und die schon existierende statische Berechnung nicht mehr verwenden konnten. Somit begannen wir, ab Oberkante Bodenplatte neu und nun in Holz gründlich vorzudenken, damit wir später nicht nachdenken müssen... Abschließend stand eine millimetergenaue Vorplanung aller Bauteile zur Verfügung, die wir dann entspannt in unserer Produktionshalle vorfertigen konnten. Auf Grund der Entfernung zur Baustelle haben wir da im konkreten Falle schon wieder etwas weiter gedacht und z.B. auch schon die Fassadenverkleidung zu großen Teilen angebracht sowie einzelne Fensterelemente eingebaut, damit's an der Baustelle dann sehr flott von statten geht. Hier nun erst einmal die Bilder des Bestandes beim Aufmaß an der vorbereiteten Bodenplatte sowie einige Impressionen aus der Vorfertigungs- und Montagephase.

Nach einem ausgeklügelten Logistikplan wurden dann die vorgefertigten Bauteile des Gebäudes (wegen der Größen mittels Sondertransport und somit vorwiegend nachts) an die Baustelle transportiert, so dass uns zu Montagebeginn Mitte September 2017 pünktlich alle Teile vor Ort zur Verfügung standen. Binnen drei Tagen war die Rohbaukonstruktion des Ferienhauses auf ca. 125 qm Bodenplattenfläche (nicht zuletzt auf Grund der umfassend vorgefertigten Decken-, Dach- und Gaubenelemente) regendicht montiert. Hinzu kamen dann noch einige Arbeitstage mit Ergänzungs- und Komplettierungsarbeiten, um die Rohbaukonstruktion der Gebäudehülle nach etwa 2,5 Wochen Einsatzzeit an der Baustelle an die Anschluss- bzw. Ausbaugewerke zu übergeben. Einige weitere Wochen waren dann erforderlich, um die Fassadenverkleidung in den Anschlussbereichen zu ergänzen und die Schiebeladenanlagen herzustellen und anzupassen. Etwa 10 Wochen nach Beginn der Montage vor Ort konnten wir unsere Gesamtleistung mangelfrei an einen (erneut) begeisterten Bauherrn übergeben. Besonders gefreut hat uns, dass man die Entscheidung, von Mauerwerksbauweise auf Holzbau umzuschwenken (nicht zuletzt ob der Geschwindigkeit des Ablaufes, der trockenen Bauweise und des einzigartigen Raumklimas) nicht eine Sekunde bereut hat... Und unser Team hat wieder mal ausnahmslos bewiesen, dass wir auch Projekte einer solchen Größenordnung (und auch in einer solchen Entfernung) bravourös meistern können...

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28.06.2018

Eine besondere Freunde ist es, wenn wir auch nach langen Zeiträumen im Gedächtnis der Auftraggeber präsent sind und man bei Entstehen einer neuen Aufgabe im hölzernen Bereich sofort weiß, welche Rufnummer man wählen sollte. So geschehen auch am aktuellen Projekt. Wir durften vor etwa 15 Jahren bereits einen Teil der Zaunanlage am Grundstück der Bauherrschaft modernisieren. Obgleich dies damals mit einer Länge im deutlich zweistelligen Meterbereich schon eine ordentliche Aufgabe war, blieb dennoch eine respektable „Restmenge“ Zaun übrig, dessen Sanierung aus vielerlei Gründen zurückgestellt wurde. Nunmehr brachte der Sturm des frühen Jahres 2018 die Notwendigkeit mit sich, dass infolge eines Volltreffers durch einen umgestürzten Baum ein Teil der noch nicht erneuerten Zaunanlage wieder herzurichten war. Insofern wurde nun die Entscheidung getroffen, Nägel mit Köpfen zu machen und auch gleich den „Rest“ incl. Tor etc. in Ordnung zu bringen, weswegen der Bauherr Ende Januar die ihm wohlbekannte Rufnummer wählte. Diese Situation fanden wir beim Aufmaß- und Besprechungstermin vor Ort vor:

Nachdem wir unser Angebot vorgelegt haben, war die Beauftragung flott im Hause und wir konnten die Dinge vorbereiten. Nachdem uns dann der langatmige Winter die wetterseitigen Voraussetzungen bot, wurde die Sache hintereinander weg abgearbeitet. Erneuert wurden alle Zaunsäulen, die Sockelbereiche und natürlich auch die Toranlage. Diese haben wir nun gleich auf die aktuell gegebenen Fahrzeugmaße angepasst, wofür zwar eine Natursteinsäule weichen musste, dafür nun aber der Quantensprung Komfort Einzug gehalten hat und sich das Tor mittels Fernbedienung aus dem gemütlichen rollenden Untersatz heraus auch bei schlechtem Wetter oder des Nachts öffnen und schließen lässt. In Summe ist nun das Gesamtgrundstück entlang der öffentlichen Straßenbereiche sehr solide eingefriedet und die notwendige Zutrittssicherheit umfassend gegeben. Nun überlegt die Bauherrschaft, was als nächste Baumaßnahme am bestehenden Gebäude so zu tun wäre und wir haben die Hoffnung, dass auch dann wieder unser Fernsprecher läutet, falls dabei etwas mit Holz zu erledigen ist oder nach einer entspannten Komplettleistung gesucht wird…     

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03.05.2018

Die erste Anfrage eines Interessen im Jahr 2018 gab gleich Anlass, ein spannendes Jahr zu erwarten. Es bestand der Denkansatz, das vorhandene Wohnhaus um einen kleinen Anbau zu erweitern, der vollkommen separat stehen sollte und der binnen möglichst kurzer Frist die Nutzung als Büroraum ermöglichen sollte. Der Zeitpunkt der Anfrage war ideal gewählt, da im Januar ja meist noch nicht ganz so viel zu tun ist. Insofern gab es binnen weniger Stunden einen ersten Ortstermin, um zu hinterfragen, welche konkreten Vorstellungen seitens des Interessenten bestehen und ob eine Lösung mit weitest gehender Vorfertigung von den örtlichen Gegebenheiten ermöglicht wird. Nachdem dazu die Besichtigung eine positive Einschätzung ergab und auch die Dimensionen des gewünschten Gebäudes eine unproblematische Transportfähigkeit ergaben, war das Angebot flott erstellt und mindestens genauso schnell war der Auftrag im Haus. Die Aufgabe: Wir fertigen das Gebäude komplett vor und bringen es dann mal schnell vorbei… Als Wunschtermin zur Anlieferung wurde Ende März fixiert, wir hatten also etwa 10 Wochen ab Auftragserteilung Zeit… So richtig glaubte der Auftraggeber wohl nicht daran, dass wir dies sowohl technisch als auch terminlich so wie vollmundig erklärt hinbekommen, aber wir hatten das ja schon einmal an einem deutlich größeren Konstrukt „geübt“, weswegen wir zur Erläuterung der technischen Machbarkeit auch einige aussagefähige Belegbilder vorweisen konnten. Doch nun zur realen Einschätzung erst einmal die Bestandssituation vor Ort beim Besichtigungstermin:

Nachdem wir binnen weniger Tage nach Auftragserteilung die entsprechenden Entwurfspläne vorgelegt haben und diese bestätigt wurden, konnten wir die Werkplanung komplettieren und unseren Tragwerks-Kooperationspartner mit der Erarbeitung der statischen Berechnung beauftragen. In Summe gelang es uns, die Gebäudekonstruktion plan- und terminkonform vorzufertigen und das Gebäude innerhalb 9 Wochen als fertiges Bauteil (incl. Hüllkonstruktion, Fenster und Türen, Dachdecker- und Dachklempnerarbeiten, Elektroinstallation mit Fußbodenheizung, Fassadenverputzarbeiten sowie komplettem Innenausbau nebst Bodenbelägen) versandfertig vorzubereiten. Einzig der einziehende „verspätete“ Winter verhinderte die Vorbereitung der Auflagerpunkte sowie das Eindrehen einiger Schraubfundamente, auf denen das neue Gebäude aufgestellt werden sollte. Wir hatten dennoch Glück, dass diese Arbeiten dann doch noch erledigt werden konnten, als der Frost mal ein wenig Pause einlegte.
 Insofern konnten wir das Bauteil (Eigengewicht etwa 9 Tonnen) am 27.03.2018 in unserer Produktionshalle verladen, in der darauffolgenden Nacht mit Polizeibegleitung zur Montagestelle fahren und dann am 28.03.2018 binnen weniger Minuten mit einem „etwas kräftigeren“ Kran die 28 Meter vom Transportfahrzeug hinter das Wohnhaus hieven… Es erfolgten noch einige wenige komplettierende Arbeiten vor Ort, das Gebäude musste an den Fundamenten befestigt und an das vorhandene Elektronetz angesteckt werden. Damit war unsere Gesamtleistung fristgerecht erledigt und der bauseits involvierte Baubetrieb konnte die abschließenden Pflasterarbeiten auch noch schnell erledigen. Somit bestand zum ursprünglich gesetzten Termin die gewünschte Nutzungsfähigkeit und nach unserem Kenntnisstand scheint der Auftraggeber doch recht begeistert von Ergebnis und Termintreue. Die uns diesbezüglich zugesendete Bewertung unseres Einsatzes, veröffentlicht unter den Kundenmeinungen, lässt diese Einschätzung wohl zu...

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10.04.2018

Passend zum Frühling und dessen sagenhaften "Ausbruch" in den letzten Tagen treibt es natürlich jetzt wieder alle vor die Tür, um möglichst viel Zeit unter freiem Himmel zu verbringen und das lange entbehrte Wetter zu genießen. Hierfür ist natürlich immer eine schöne Terrasse resp. ein Balkon das passende Umfeld. Da es allerdings auch im Sommer mal kräftig regnen oder gar hageln kann, sollte man dennoch auch ein sicheres Plätzchen für das Fahrzeug bereithalten, zumal man diese Fläche dann ja auch für eine Feier bei etwas schlechterem Wetter nutzen kann. Nun klingt das alles ein wenig wirr und kaum zusammenpassend, aber weit gefehlt... Pfiffige Auftraggeber kombinieren diese verschiedenen Nutzungsanforderungen einfach und lassen vom Holzbauer des Vertrauens ein multifunktionales Konstrukt fertigen, welches alle diese Nutzungsmöglichkeiten abdeckt.
 
Wie immer trifft man sich vor Ort, um die Wünsche der Bauherren entgegenzunehmen und diese ggfs. noch um ein paar clevere Ansätze zu ergänzen. Dies war im konkreten Falle nicht erforderlich, da die Bauherrschaft sehr präzise Vorgaben hatte, die umzusetzen waren. Hier nun erst mal der Bestand:

Nach gründlicher Planung und letzter Feinabstimmung konnte die Konstruktion wie immer sehr weit vorgefertigt werden und der vom Bauherrn beauftragte Farbbeschichter konnte tätig werden, bevor wir zur Montage ausgerückt sind.
Der milde Dezember und der erträgliche Januar waren zur Umsetzung gut geeignet, nur die kalten Tage im Februar verhinderten die letzten komplettierenden Handgriffe. Nunmehr ist alles pünktlich zur Outdoor-Saison fertig und die Bauherrschaft freut sich auf entspannte Abende auf dem Balkon. Zur Vervollkommnung des Umfeldes fehlt nun nur noch die Möblierung der Terrassenfläche, wozu wir durch die guten Kontakte zum Gartenmöbelanbieter auch ein paar wertvolle Angebote vorstellen konnten.
Falls Sie also Bedarf sehen, Ihr Umfeld von der Planung über die Umsetzung bis hin zur möbelseitigen Komplettierung einem umfassenden Update zu unterziehen, melden Sie sich bei uns. Gern senden wir Ihnen den Link zum "Outdoor-Möbelkatalog" und bringen Ihnen die gewünschten Teile natürlich auch nach Hause. Noch sind zur Umsetzung von Vorhaben  für das laufende Jahr ein paar Termine frei, was sich mit zunehmenden Außentemperaturen
wahrscheinlich nicht mehr allzu lange so darstellen dürfte.

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Nun aber zu einem Vorhaben, welches uns im vergangenen Jahr über mehrere Monate beschäftigt hat. Die Auftraggeberfamilie mit Wohnsitz in einigen hundert Kilometern Entfernung fand über unseren Webauftritt zu uns und beabsichtigte, das vorhandene Zweifamilienhaus (Baujahr Anfang der Neunziger) ein wenig zu modernisieren resp. auf den aktuellen technischen und energetischen Stand zu trimmen. Auf Grund der Tatsache, dass ein Mieterwechsel anstand, war der Zeitpunkt hierfür günstig. Im Zuge der vielen Gespräche in der Phase der Angebotserstellung nebst der vorbereitenden Planung und weit vor Beginn der Arbeiten am Objekt kam es dann aber dazu, dass wir in alter Gewohnheit erst einmal die Dinge ein wenig anders betrachtet haben, als dies von seiten der Bauherrschaft geplant war… Und siehe da, es wurde auf uns gehört und einige vorgelegte Referenzen konnten unsere Vorschläge auch real unterstützen. In Abwandlung des ursprünglichen Denkansatzes zum Umfang der Modernisierung wurde somit nun zum „Frontalangriff“ übergangen und das bestehende Gebäude nicht nur ein wenig aufgehübscht, sondern einer umfassenden „Frischzellentherapie“ unterzogen. Hier aber nun erst einmal die Bestandssituation beim ersten Besichtigungstermin im Frühjahr 2017:

Nach abgeschlossener Planung und fixiertem Vertragsumfang begannen wir im Juni des vergangenen Jahres mit der Entkernung des Obergeschosses, da entschieden worden war, die bestehende Dachkonstruktion komplett zu erneuern und damit auch zu verändern. Es wurde also die alte Holzkonstruktion bis auf den Boden des Obergeschooses rückgebaut und durch eine neue Dachkonstruktion mit Gauben ersetzt. Das Wetter im relevanten Zeitraum war uns hold, so dass wir binnen weniger Tage und ohne ernstzunehmende Nässeschäden die Gebäudehülle wieder dicht hatten. Daran anschließend wurde unter unserer Regie noch die Dacheindeckung erneuert, ein zweigeschossiger Wintergartenanbau sowie ein Balkon auf der Rückseite angebaut. Darüber hinaus wurde die komplette Gebäudehülle an Wand und Dach mit neuer Dämmung und einem neuen Fassadenputz versehen und am ganzen Haus wurden die Fenster- und Türelemente ausgetauscht. Weitere ergänzende Leistungen aus anschließenden Gewerken wurden durch unsere Kooperationsbetriebe übernommen, welche wir der Auftraggeberfamilie empfohlen hatten. Insofern konnte dann weitestgehend nahtlos die Fertigstellung aller ergänzenden Arbeiten (Elektroinstallation, Fliesenleger etc.) in Koordination mit unseren komplettierenden Leistungen vorangetrieben werden, so dass nach etwa 6 Monaten Bauzeit ein ziemlich respektables Ergebnis zu verzeichnen ist. Doch nun sehen Sie selbst, was man aus einem Gebäude zaubern kann, wenn alle Beteiligten miteinander im Gespräch sind, wenn alles gut vorgedacht ist und wenn der Auftraggeber in früher Phase einen sehr umfassenden Vertrauensbonus ausreicht…

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